Nein, Deko ist nicht nur das, was manchmal sündhaft teure Läden anbieten – Dekomaterial für die Wohnung liegt buchstäblich zu unseren Füßen. Wir müssen nur den Blick senken – und die richtigen Wege gehen. Einige Anregungen für eine fröhliche Wald-und-Wiesen-Deko!
Augen auf beim Spaziergang – und immer eine Tüte dabei
Der Herbst ist die klassische Deko-Jahreszeit. Was sich in den Monaten zwischen September und November alles in Feld und Flur finden lässt, steckt voller Farbenpracht und ungewöhnlicher Formen. Man muss nur wissen, wo man sie findet, die Nüsse, die Kastanien, die Bucheckern und Herbstblätter. Das aber erledigt sich meist von selbst auf einem Sonntagsspaziergang, den man einmal abseits der bekannten Pfade durchführen sollte: Nicht der Stadtpark vor der Tür sollte Ziel sein, man darf auch ruhig mal den größeren Ausflug planen aufs Land, wo ausgedehnte Wälder auf den Besuch warten. Hauptsache, es handelt sich um einen Misch- oder reinem Laubwald. Ganz wichtig: Tüten mitnehmen und wenn man empfindlich ist, Handschuhe wegen der Kastanienstachel. Für all diejenigen, die eine feine Spürnase haben, lohnt sich der Ausflug vielleicht auch noch in kulinarischer Hinsicht: Im Herbst finden sich die Pilze!
Das Material aus dem Wald kann man dann in Glasvasen kombinieren (zum Beispiel mit Kaffeebohnen) – ein schöner Blickfang. Oder man arrangiert auf einem großen blechernen Teller, in einer Holzschale, auf einem Brett die Früchte des Waldes, wobei leuchtende Blätter herrliche Farbtupfer setzen. Besonders hübsch: Aus dürren Zweiglein Wörter zusammensetzen. Für den Buchstaben „M“ in „Merci“ benötigt man drei Ästlein; die werden an den entsprechenden Stellen mit feinem Draht zusammengegefügt und mit Deko-Klebeband an der Wand befestigt.
(Redaktion)